Fischauktionshalle Hamburg

Fischauktionshalle Hamburg

Fischauktionshalle Hamburg: Hier verbinden sich Events mit echter Hamburger Geschicht

Die Altonaer Fischauktionshalle gehört zu den bekanntesten Veranstaltungsorten an der Elbe, weil die Kombination aus offener Markthalle und Eventfläche ziemlich besonders ist. Veranstaltet werden sowohl Events als auch ein Teil des traditionellen Fischmarkts. Vor allem am Sonntagmorgen zeigt sich die Halle in ihrer ursprünglichen Nutzung.

Die wichtigsten Infos zur Fischauktionshalle Hamburg

NameAltonaer Fischauktionshalle
StadtteilAltona
EventartenFischmarkt, Konzerte, Messen & Events
Eintrittfrei
Parkplätzeja
Barrierefreiteils

Fischauktionshalle Hamburg: Zwischen Marktbetrieb und Großveranstaltung

Sonntags findet in der Fischauktionshalle Hamburg der “überdachte” Teil des Hamburger Fischmarkts statt, der von 06:00 bis 10:00 Uhr läuft. In der Halle geht es bis um 12:00 Uhr weiter. In dieser Zeit wird sie zum Treffpunkt für Frühaufsteher und Besucher aus dem Nachtleben, die nach dem Feiern noch ein Fischbrötchen gegen den Kater essen möchten oder auf günstiges Obst, Gemüse, Kekse und andere Leckereien aus sind. Während draußen die Marktschreier ihrer Arbeit nachgehen, geht es drinnen mit Live-Musik in den letzten Tag der Woche.

Außerhalb des Fischmarkts dient die Halle als Veranstaltungsfläche für größere Events. Firmenveranstaltungen, Messen oder Gala-Abende. Die Halle ist dabei nicht in einzelne Räume unterteilt, sondern als große, zusammenhängende Fläche konzipiert, die je nach Anlass angepasst wird.

Durch die Lage direkt an der Elbe hast du einen tollen Blick auf den Hafen, die Landungsbrücken und die vorbeiziehenden Schiffe. Das lädt vor allem im Sommer dazu ein, sich einfach an die Hafenkante zu setzen und den Moment zu genießen.

Flexible Nutzung der Halle für große Veranstaltungen 

Es wird klar: Die Fischauktionshalle funktioniert nicht wie ein klassischer Veranstaltungsraum mit festen Grenzen. Der Blick geht durch die gesamte Halle, vom Boden bis unter das gewölbte Dach aus Stahl und Glas. Diese offene Struktur sorgt dafür, dass sich Veranstaltungen frei im Raum entfalten können, ohne durch Wände oder niedrige Decken eingeschränkt zu sein.

Je nach Anlass verändert sich die Nutzung deutlich. Bei Banketten entstehen lange Tischreihen unter dem Dach, während bei Messen oder Events große, zusammenhängende Flächen genutzt werden. Bühnen lassen sich zentral oder seitlich aufbauen, sodass sich der Raum immer wieder neu anpassen lässt.

Sobald die großen Tore geöffnet sind, wird der Übergang nach draußen fließend. Der Außenbereich gehört dann direkt zur Veranstaltung dazu und erweitert die Fläche Richtung Elbe. 

Fischauktionshalle Hamburg: 10 spannende Fakten

  1. Die Halle wurde 1896 offiziell eröffnet.
  2. Der Bau orientiert sich architektonisch an einer römischen Basilika.
  3. Ursprünglich diente sie ausschließlich dem Fischhandel.
  4. Die Konstruktion besteht aus genieteten Stahlträgern.
  5. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude stark beschädigt.
  6. In den fünfziger Jahren endete der klassische Auktionsbetrieb.
  7. In den siebziger Jahren stand die Halle zeitweise leer.
  8. Der Abriss war bereits geplant, wurde jedoch gestoppt.
  9. In den achtziger Jahren erfolgte eine umfassende Wiederherstellung.
  10. Heute wird die Halle für öffentliche und private Veranstaltungen genutzt.

Vom Umschlagplatz für Fisch zur Elb-Eventhalle

Die Fischauktionshalle wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Altona errichtet, um den Fischhandel in der Region zu sichern. Hintergrund war der wirtschaftliche Wettbewerb mit Hamburg nach dem Zollanschluss an das Deutsche Reich. Die Halle diente als zentraler Umschlagplatz für Fischer, die ihre Ware direkt vor Ort anboten.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude stark beschädigt. Dach und Kuppel wurden zerstört, große Teile der Struktur mussten ersetzt werden. Nach dem Krieg erfolgte zunächst nur eine provisorische Instandsetzung, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Doch 

in den folgenden Jahrzehnten verlor der klassische Fischhandel zunehmend an Bedeutung, weswegen der Betrieb eingestellt wurde und das Gebäude sogar zeitweise leerstand. In den 1970er-Jahren war sogar ein Abriss vorgesehen, für den bereits Mittel bereitgestellt wurden.

Erst durch eine Neubewertung des Standorts entschlossen sich die Beteiligten für den Erhalt, sodass Anfang der 1980er-Jahre eine umfassende Restaurierung auf Basis historischer Pläne und Fotografien begann. Dabei wurden auch neue Elemente ergänzt, um die Nutzung anzupassen.

[Video] Altonaer Fischauktionshalle Hamburg

Nützliche Zusatzinfos für deinen Besuch in der Fischauktionshalle Hamburg

Wann hat die Fischauktionshalle Hamburg geöffnet?

  • Sonntag (Fischmarkt): 06:00 – 12:00 Uhr
  • Weitere Öffnungszeiten abhängig von Veranstaltungen

Was kostet der Eintritt in die Fischauktionshalle Hamburg?

  • Fischmarkt: kostenlos
  • Events: abhängig von Veranstaltung

Hausregeln

Während des Fischmarkts gilt freier Zugang. Bei Veranstaltungen entscheidet der jeweilige Veranstalter über Einlass, Tickets und Altersbeschränkungen. Das Gelände liegt in einem hochwassergefährdeten Bereich, Hinweise vor Ort sind zu beachten.

Anschrift Fischauktionshalle Hamburg: Große Elbstraße 9, 22767 Hamburg

Routenplaner: Wie komme ich zur Fischauktionshalle Hamburg?

Öffentliche Verkehrsmittel

 Mit der S-Bahn (S1 oder S3) fährst du bis Reeperbahn und steigst dort in den Bus 111 um, der dich direkt zur Haltestelle „Altona Fischmarkt“ bringt. Alternativ erreichst du die Halle mit den Fähren 61 und 62 bis „Altona Fischmarkt“.

Kontaktdaten

Telefon: +49 (0)40 – 570 105 200
E-Mail: info@fischauktionshalle.com
Website Fischauktionshalle Hamburg

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