Hamburgische Staatsoper

Hamburgische Staatsoper

Hamburgische Staatsoper – Oper, Ballett und Orchester unter einem Dach

Die Hamburgische Staatsoper gehört zu den großen Opernhäusern Europas und liegt zentral am Gänsemarkt in Hamburg. Der Mix aus Oper, Ballett und Orchester lockt selbst Kunstfans aus ganz Deutschlands an, die neben klassischen Stücken auch aktuelle Inszenierungen zu sehen bekommen.

Die wichtigsten Infos zur Hamburgischen Staatsoper

NameHamburgische Staatsoper
Stadtteil Neustadt
EventartenOper, Ballett & Konzerte
Eintrittab 4 €
Parkplätzenein
Barrierefreiteils

Repertoirebetrieb mit täglich wechselnden Produktionen in der Staatsoper Hamburg

Die Staatsoper Hamburg arbeitet im klassischen Repertoirebetrieb. Das bedeutet, dass mehrere Inszenierungen gleichzeitig im Spielplan stehen und in kurzen Abständen wechseln. Innerhalb einer Woche laufen unterschiedliche Opern, Ballettabende und Konzerte. Auf dem Spielplan stehen Werke von Komponisten wie Richard Wagner, Giuseppe Verdi und Georg Friedrich Händel, doch auch das weltweit bekannte Hamburg Ballett John Neumeier prägt das Programm, ebenso wie das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, das fest im Haus verankert ist. Hier kannst du dich auf eigene Konzertreihen freuen und dir einen der rund 1.690 Sitzplätzen sichern. Ergänzt wird das Angebot durch Führungen und ein öffentlich zugängliches Foyer mit Gastronomie.

Auszeichnungen und feste Reihen im Jahresprogramm

Ein Stück, mit dem sich die Staatoper einen Namen gemacht hat, war die Verdi-Trilogie („La battaglia di Legnano“, „I due Foscari“, „I Lombardi“), für die das Haus 2014 mit dem International Opera Award ausgezeichnet wurde. Solche thematischen Reihen tauchen regelmäßig im Spielplan auf und bündeln mehrere Werke eines Komponisten oder einer Epoche.

Staatsoper Hamburg: 10 spannende Fakten

  1. Das Opernhaus verfügt über rund 1.690 Sitzplätze.
  2. Pro Saison finden etwa 240 Vorstellungen von Oper und Ballett statt.
  3. Das Philharmonische Staatsorchester spielt zusätzlich etwa 35 Konzerte jährlich.
  4. Die Staatsoper ist ein Mehrspartenhaus mit Oper, Ballett und Konzertbetrieb.
  5. Es existieren mehrere Probebühnen sowie ein eigener Orchesterprobensaal.
  6. Werkstätten für Kostüm, Maske und Requisiten befinden sich direkt im Haus.
  7. Führungen werden in verschiedenen Formaten und auch auf Englisch angeboten.
  8. Das monatliche Spielplanheft kann kostenfrei bezogen werden.
  9. Barrierearme Zugänge sowie ausgewiesene Plätze für Rollstuhlnutzer sind vorhanden.
  10. Das Foyer wird auch unabhängig von Vorstellungen gastronomisch genutzt.

Vom Holzbau zum heutigen Opernkomplex am Gänsemarkt

Der Erfolg der Staatsoper beginnt im Jahr 1678, als in Hamburg eines der ersten öffentlichen Opernhäuser Europas entstand. Das ursprüngliche Gebäude stand am Gänsemarkt und war ein einfacher Holzbau, in dem mit „Adam und Eva“ eines der frühen Werke des Hauses uraufgeführt wurde. Im 18. Jahrhundert änderte sich das Programm mehrfach, unter anderem durch eine Phase mit stärkerem Fokus auf italienische Opern, die jedoch weniger Publikum anzogen.

Nach einem Rückgang der Besucherzahlen wurde das Haus zeitweise anders genutzt und später abgerissen. 1765 entstand an gleicher Stelle das Deutsche Nationaltheater. Auch dieses Gebäude wurde im 19. Jahrhundert ersetzt, als 1827 ein Neubau beschlossen wurde. Zwei Jahre später eröffnete das Stadttheater, das über Jahrzehnte den Spielbetrieb prägte.

Im Jahr 1934 erhielt das Haus den Namen Hamburgische Staatsoper. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude zerstört, doch das wollten die Hamburger nicht auf sich sitzen lassen. Die Bürger sammelten fleißig Spenden, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Zum Glück, denn wieder konnte sich das Haus zu einem festen Bestandteil des Musiktheaters in Deutschland entwickeln.

2005 erfolgte der aktuell letzte Ausbau, durch den unter anderem weitere Probenräumen geschaffen werden konnten. 

[Video] Videoführung durch die Staatsoper Hamburg (Teil I)

Nützliche Zusatzinfos für deinen Besuch in der Staatsoper Hamburg

Wann hat die Staatsoper Hamburg geöffnet?

  • Montag bis Samstag: 10:00 – 18:30 Uhr (Kassenbereich)
  • Abendkasse: öffnet 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn
  • Vorstellungen: abhängig vom Spielplan, meist abends

Was kosten die Tickets für die Staatsoper Hamburg?

  • Standardpreise je nach Platz: 4,00 € – 232,00 €
  • Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende und weitere Gruppen
  • Rabattkarten (OpernCard, VarioCard, JugendCard, FamilienCard): bis zu 50 Prozent Preisnachlass

Hausregeln

Der Einlass beginnt vor Vorstellungsbeginn, konkrete Zeiten stehen auf dem Ticket. Nach Beginn ist ein Nacheinlass nur in festgelegten Pausen möglich und wird vom Saalpersonal gesteuert. Große Taschen und Rucksäcke müssen an der Garderobe abgegeben werden. Während der Aufführung sind Foto-, Video- und Tonaufnahmen untersagt. Mobiltelefone müssen ausgeschaltet sein. Die Altersfreigaben variieren je nach Produktion und werden im Spielplan angegeben.

Anschrift Staatsoper Hamburg: Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg

Routenplaner: Wie komme ich zur Staatsoper Hamburg?

Öffentliche Verkehrsmittel

Die U-Bahn-Station „Gänsemarkt“ (Linie U2) liegt wenige Schritte entfernt. Alternativ erreichst du die Staatsoper über „Stephansplatz“ (U1). Buslinien 4, 5, 34, 36 und 109 halten ebenfalls am Gänsemarkt. Vom Bahnhof Dammtor (S-Bahn) sind es rund zehn Minuten zu Fuß.

Kontaktdaten

Telefon: +49 (0)40 – 35 68 68
E-Mail: ticket@staatsoper-hamburg.de
Website Hamburgische Staatsoper

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